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KAFFEE UND WOHLBEFINDEN


Noch heute kursieren Gerüchte, dass Kaffee gesundheitsschädlich sei. In Wahrheit ist Kaffee an sich vollkommen harmlos. Es kommt nur darauf an, sich beim Genuss zu mäßigen. Wie bei allen anregenden Substanzen sollte man den Konsum nicht übertreiben, jedoch führt der tägliche Genuss auch langfristig nicht zu einer Abhängigkeit. Forschungen beweisen, dass zwei bis vier Tassen Kaffee pro Tag wohltuend wirken und keinesfalls die Gesundheit schädigen.

Im Oktober 1970 fand in Venedig das erste biopharmakologische Symposium über Kaffee statt. Ein Jahr später, im Oktober 1971, wurde in Florenz eine zweite Tagung veranstaltet, darauf folgte 1972 eine dritte in Vietri sul Mare. Anlässlich dieses Kongresses wurden die Untersuchungen zu den Eigenschaften der im Kaffee enthaltenen Wirkstoffe ergänzt und vervollständigt, wobei die positiven Effekte deutlich festgestellt und die früher verbreiteten Vorurteile aus dem Weg geräumt wurden.

Experten der Bereiche Diätetik, Ernährung und menschliche Physiologie bestätigten im Rahmen dieser Tagungen die therapeutischen Eigenschaften von Kaffee, einem Getränk, das in der heutigen Gesellschaft dazu beiträgt, den für unsere Zeit typischen psychophysischen Stress abzubauen.

In puncto Ernährung ist Kaffee für unseren Organismus kein lebensnotwendiges Nahrungsmittel. Einige Inhaltsstoffe wirken jedoch wohltuend auf die Organe.

Kaffee ist eine sogenannte „anregende“ Substanz, die auf das zentrale Nervensystem wirkt, ein allgemeines Wohlgefühl bereitet und wachsamer und aktiver macht. Dies gilt nicht nur für körperliche Arbeit, sondern vor allem auch für Tätigkeiten, die gute Reflexe erfordern. Dieser Effekt ist auf das „Koffein“ in Kombination mit der Tanninsäure (Mischung aus verschiedenen Säuren, darunter Chlorogensäure und Kaffeesäure) zur
ückzuführen.

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